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Ganzheitsmedizin nur eine Trend?

Im Grunde ist Ganzheitsmedizin nichts Neues. Sie wurde in unterschiedlichster Form immer schon überall auf der Welt praktiziert. Schriften aus den verschiedenen Kulturen und Epochen belegen dies. Immer schon wurde der Mensch in seiner Gesamtheit gesehen und als körperlich-geistiges Wesen behandelt. Den Mensch als Ding zu sehen, welches repariert werden soll, war schlicht undenkbar.

Der schleichende Wechsel in eine Reparatur- und Apparatemedizin fand durch den Aufstieg des mechanistischen Weltbildes statt, und wurde maßgeblich von Newton und Descartes beeinfluss. Nach Newton sind lebende Organismen lediglich „gut geölte Maschinen“ ohne Seele und Sinn, und Descartes bestand auf die Trennung von Körper und Geist.

Diese Sichtweise beeinflusst unser Weltbild und unseren Bezug zum Körper noch heute, mehr als uns bewusst ist, und wird zum Großteil immer noch nicht hinterfragt. So segensreich und lebensrettend unsere Schulmedizin auch ist, eine mechanistische Medizin, die sich nur auf eine „Kampf gegen Krankheit“ ausrichtet, kann niemals ganzheitlich sein und ist letztendlich menschenverachtend.

Immer mehr Menschen wollen nicht mehr als „krankes Ding“ behandelt werden und wenden sich den ganzheitsmedizinischen Therapiemethoden zu, die geistig/seelische Aspekte genauso mit einbezieht, wie körperliche Symptome.

So erfährt die Ganzheitsmedizin weltweit einen regelrechten Boom, trotz Gegenkampagnen in den Mainstreammedien in denen die Ganzheitsmedizin zum Teil als esoterisch oder verantwortungslos abgewertet wird und ins Lächerliche gezogen wird. Langfristig sind die Bedürfnisse der Menschen nach menschengerechten Behandlungsansätzen nicht mehr zu ignorieren. Diese Verbindung zwischen Schulmedizin und ganzheitlichen Herangehensweisen wird von den Menschen sehr geschätzt. Vorwiegend bei chronischen Erkrankungen entfaltet sich die Stärke der Ganzheitsmedizin und Ganzheitsmediziner sind in der Regel ausgebucht.

In der Welt der Körpertherapie und Massage ist die Lage etwas anders und diese Verbindung noch zu wenig sichtbar. Entweder sind Masseure nur schulmedizinisch ausgebildet oder haben eine alternativmedizinische Ausbildung, in der meist der schulmedizinische Aspekt zu kurz kommt. Massage die nur den körperlichen Aspekt behandelt, den Menschen als Haut und Muskelpaket sieht und die seelischen Bereiche ausspart, ist letztendlich verletzend, manchmal sogar traumatisierend.

Den wichtigen Aspekt einer ganzheitlichen achtsamen Körpertherapie habe ich in drei wissenschaftlichen Studien erforscht in denen die stark heilende Wirkungsweise dieses Ansatzes offensichtlich wurde.

Ganzheitliche Massage kann die Ganzheitsmedizin einerseits, und integrative Psychotherapie andererseits wesentlich unterstützen, zum Segen der Patienten.

Eine der Stärken der ganzheitlichen Massage, ist die Möglichkeit der vielfältigen Methodenverbindungen, die den Bedürfnissen des Patienten angepasst werden. So fällt das „Fleischklopfen auf Fließband“ weg und der Patient fühlt sich als einzigartiger Mensch ernst genommen.

Leider sind Ausbildungseinrichtungen für Masseure die dem ganzheitlichen Gedanken gerecht werden rar und sind auf die beschriebenen Bedürfnissen zu wenig eingegangen. Das alte Reparaturdenken finden wir eben auch im Massagebereich. Und wie in allen Bereichen sind Veränderungsprozesse sehr träge. Es wird in einigen Kassenbetrieben immer noch im Viertelstunden-Rhythmus geschruppt, geklopft und gewischt. Und schulmedizinisch ausgebildete Masseure müssen zum Teil für einen Hungerlohn 8 Stunden schuften und manchmal sogar 30 Patienten durchschleusen.

Fakt ist, dass eine umfassende Berufs-Ausbildung, die die Ganzheitsmedizin in die Schulmedizin integriert, selten ist.

Wir, die Menschen in der Yoni-Academy, haben uns dies seit über 25 Jahren zu Herzen genommen, um diese Lücke mit der staatlich anerkannten Berufsausbildung zum ganzheitlichen Körpertherapeuten zu füllen.

Wir legen neben der fachlichen Kompetenz auch großen Wert auf die psychosoziale Kompetenz. Zudem ermöglicht die vielfältige Methodenkompetenz es dem Therapeuten eine auf den Patienten zugeschnittenen Therapieplan zu erstellen. Somit ist die Arbeit des ganzheitlichen Masseurs keinesfalls eintönig und überlastend, und bleibt spannend. Das Sich-in-den-Patienten-Einfühlen, die Anwendung der erlernten Befundungsmethoden, und das Ausüben der individualisierten Behandlung, macht diesen Beruf zu einer bereichernden und eine mit Freude erfüllten Tätigkeit.

Die neue, zwei-jährige Vollzeitausbildung soll dem Trend und dem Bedürfnis der Patienten gerecht werden. Mit dieser Gesamtausbildung kann der Schulabgänger seine eigene Praxis eröffnen und bekommt die Freiheit das Erlernte, den ganzheitlichen Therapieansatz, in Eigenverantwortung umzusetzen.

 

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